Schiffbruch und gute Laune

Bei dem Wort Festival denke ich eigentlich direkt an verschwitzte Menschenmassen, besoffenes Gegröle und versiffte Campingplätze. Versteht mich nicht falsch, auch das kann lustig sein und würde ich nicht gerne auf große Festivals gehen, dann gäbe es die Kategorie auf meinen Blog ja wohl nicht 😉

Klar ist jedoch, dass Festivals in Neuseeland eher nicht in dieses Bild passen, zumindest die Festivals die wir dort besucht haben. Ich möchte euch im Folgenden vom Shipwrecked Festival erzählen und kann jetzt schon spoilern, dass dieser Blogpost eine Empfehlung für den Besuch dort ist. Das Ganze findet jedes Jahr Anfang Februar in der Nähe von Auckland statt und kostet für zwei volle Tage ca. 60 Euro. Wir erfuhren vom Shipwrecked durch zwei Freunde, die wir in Neuseeland kennenlernten und die bei Organisation und Aufbau halfen. Die beiden mussten uns nicht lange überreden und schon saßen wir im Auto auf dem Weg nach Te Arai. Da wir nicht wussten, was uns erwarten würde waren wir immer wieder sehr überzeugt uns verfahren zu haben, denn der Weg führte uns immer weiter in Niemandsland. Außer Schafen war weit und breit kein anderer Anwohner zusehen.

An der Location angekommen, merkten wir, dass uns ein Mini-Festival und keine Großveranstaltung erwartete und waren gespannt, was wir die nächsten Tage erleben würden. Insgesamt waren ca.200 Besucher gekommen, wenn man die ca. 30 Crewmitglieder mit einberechnet. Gezeltet wurde auf einem nahegelegenen Campingplatz, von wo aus ein Shuttle uns zum Festivalgelände brachte. Der einzige Nachteil war allerdings, dass der Shuttle nur bis Mitternacht fuhr und alle, die nicht zur Crew gehörten das Gelände verhältnismäßig früh verlassen mussten. Wieder gut machen konnte dies allerdings der weiße Sandstrand in unmittelbarer Nähe zu den Zelten, an dem man sich morgens ausruhen konnte.

Das Shipwrecked  ist nicht nur ein Festival für Elektronische Musik, sondern auch für abstrakte Kunst. Das sowieso schon idyllische Gelände bestehend aus drei Seen und viel Grün war kunstvoll geschmückt und vor allem abends sehr beeindruckend. Mit den anderen Festivalgängern verstanden wir uns sofort: Hippies allen Alters tanzten ausgelassen und die familiäre und entspannte Stimmung färbte sofort auf uns ab.

Die Musik kam natürlich nicht vom Band, sondern wurde von verschiedenen Djs abwechselnd aufgelegt. Verrückterweise war auch der deutsche Dj Oliver Koletzki gebucht, der in Deutschland relativ bekannt ist. In den Tanzpausen suchten wir uns ein schattiges Plätzchen und aßen selbstgemachte Steinofen-Pizza. Besser geht es nicht oder?

bis bald, eure Jenny

 

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