Thailands Ballermann

Im Folgenden möchte ich euch über unseren Aufenthalt auf den wohl beliebtesten thailändischen Inseln erzählen, von Menschenmassen, mal wieder von Müll, aber auch von traumhaften Stränden und dem schönsten Hostel überhaupt. Beginnen wir mit Koh Samui, der zweitgrößten Insel des Landes. Wer sich für die buddhistische Religion und ihre Tempel interessiert, sollte sich hier den Big Buddah und die angrenzende Tempelanlage (Wat Phra Yai) anschauen. Mit Blick aufs Wasser und Vergoldungen soweit das Auge reicht ist diese eindeutig ein Hingucker.

Generell sollte man allerdings beachten, sich angemessen anzuziehen. In diesem Fall heißt dass, die Knie und Schultern zu bedecken. Was auch noch außergewöhnlich an Koh Samui ist, ist die Anzahl der streunenden Hunde, die generell im Land relativ hoch ist. Viele der Hunde sind süß und ungefährlich, es gibt allerdings auch Exemplare, die wenig vertrauenserweckend aussehen. Leider mussten wir am eigenen Leib erfahren, dass Tetanus-Impfungen sich lohnen. Ein erschreckter Hund am Strand biss eine von meinen Freundinnen ins Bein. Auch wenn dieser nicht nach Tollwut aussah, ist eine Impfung vor der Reise die größte Sicherheit und kann viel Ärger ersparen.

Nun zu Koh Phangan: Die Insel der gleichermaßen gefürchteten und geliebten Full-moonparty (und Halfmoon-Party und Dschungelparty, also aller Partys überhaupt). Die Fullmoon-Party ist ein riesiges Event, das es seit Ende der 1980er-Jahre gibt. In der Hauptsaison kommen ca. 10.000 Feierwütige zum Strand Hat Rin Nok um zu trinken, zu tanzen und Spaß zu haben. Strandparty klingt erstmal gut, aber 10.000 Leute? Naja..  Tatsächlich wagten wir uns trotz Skepsis an Vollmond ins Partygetümmel und hatten definitiv keine Langeweile.

Wenn man sich auf die Sache einlässt ist es eigentlich ganz lustig, trotzdem schämt man sich als Reisender irgendwie automatisch mit, wenn andere Touristen sich daneben benehmen und das passiert bei solchen Events leider zuhauf. Menschen pöbeln, müssen sich teilweise übergeben und verhalten sich als würde der Strand mit allem drum und dran ihnen gehören. Eine kreative Reaktion der Partyorganisation, auf den oft in der Regel übermäßigen Alkoholkonsum, ist die revolutionäre Idee einer Sleeping-Area. Dort legt man alle seine Freunde ab, die sich was Alkohol angeht etwas oder etwas mehr verschätzt haben und holt sie nach Partyende wieder ab. Der Bereich ist umzäunt, mit Matratzen ausgelegt und von einem Ordner bewacht. Meiner Meinung nach eine lustige Idee, trotzdem ist es in der Vergangenheit leider unter Alkohol- und anderem Drogeneinfluss sogar zu tödlichen Zwischenfällen und Vergewaltigungen gekommen, was das Bild wieder trübt.

Ein angenehmer Kontrast zu der kontroversen Partyszene auf Koh Phangan war unser Hostel. Mit eigenem Strandabschnitt, einer gemütlichen Strandbar, Hängematten und ohne Trubel wirklich paradiesisch.  Für Menschen mit mehr Budget gibt es schöne Strand-Bungalows, für arme Backpacker wie mich und meine Freunde größere Schlafsäle, die Standardansprüchen entsprechen. Auf dem Beitragsbild ganz oben seht ihr den Blick auf den Strand. Dieses Hostel ist eine echte Empfehlung!

bis bald, eure Jenny

 

 

 

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