Ipoh und Georgetown

Auf die verwunderte Frage des Taxifahrers in Ipoh, was wir denn bloß in der Stadt wollen würden, hatten wir erstmal auch keine Antwort. Natürlich macht es Spaß Orte zu besuchen, die viel anzuschauen und anzubieten haben. Trotzdem lohnt es sich auch Landes- und Stadtteile anzuschauen, die nicht auf Tourismus eingestellt sind und andere Seiten der Kultur zeigen.

Dass Ipoh nicht auf Tourismus eingestellt ist, zeigte uns vor allem unser Hostel. Eine stinknormale Wohnung in der zweiten Etage eines unscheinbaren Hauses, die und das ist das Interessante aus nur einem Raum bestand. Dusche und Toilette befanden sich abgeschirmt auf dem Balkon und auch die Hostelmitarbeiter schliefen mit in dem Ein-Raum-Hostel auf dem Sofa. Schließlich fanden wir sogar noch eine Sehenswürdigkeit den schönen Perak Tong Höhlentempel.

 

Unser nächstes Ziel war Georgetown, dort besuchten wir den Penang Hügel, von wo aus man einen grandiosen Blick auf die Stadt und das Festland bei Butterworth, das durch eine Brücke mit der Insel verbunden ist, hat. Auf dem Hügel befindet sich außerdem ein kunstvoller buddhistischer Tempel, vor dem uns ein freundlicher indischer Tourist über den buddhistischen Glauben erzählte, den ich nach wie vor sehr interessant finde. Wir kamen per Jeep, hinten auf der Trage hinauf auf den 400m hohen Penang Hill. Eine andere Anstiegsmöglichkeit ist die Zahnradbahn, von der wir erst im Nachhinein erfuhren. Man kann nunmal nicht alles machen und mitbekommen.

Anschließend schauten wir uns den Botanischen Garten von Georgetown an, der in einem Tal liegt, sogar noch Reste vom Primärurwald enthält und absolut nicht mit einem deutschen Botanischen Garten zu vergleichen ist. Wenn man durch die beeindruckenden Grünanlagen läuft, kommt man sich vor als könnte Tarzan jeden Moment an einer Liane vorbei schwingen. Auch hier trifft man immer wieder auf Affen, die allerdings eher etwas bedrohlich wirken und zu denen ich lieber Sicherheitsabstand gewahrt habe.

Nach 10 Tagen Malaysia ist nun die nächste Etappe, Thailand, in Sicht! Im Gegensatz zu den meisten anderen asiatischen Ländern ist Malaysia deutlich weniger durch ausländische Touristen besucht und hat deswegen eine andere Ausstrahlung. Für Reisende, die mehr Zeit haben und nicht jeden Tag große Attraktionen brauchen, eindeutig einen Besuch wert.

bis bald, eure Jenny

 

 

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